Sonja, Nila, Dana, Bela
Am 10.03.19 sind die Klassen 3a, 3b und Class 3 für drei Tage in die Wüste nach Matinabad gefahren. Wir sind um 6:45 Uhr mit dem Bus losgefahren. Herr Claassen, Herr Hinz, Ms. Nasgol und Ms. Cindy (die Bibliothekarin) waren dabei. Die Fahrt hat etwa 4 bis 5 Stunden gedauert. Wir haben zwischendurch angehalten, um Pause zu machen. Wir haben ein rotes Auto gesehen, das schon sehr alt war und das es fast nirgendwo mehr zu kaufen gibt. Als wir in Matinabad angekommen sind, haben wir entschieden, dass wir nicht in Zelten schlafen, sondern in Bungalows, weil der Regen die Zelte nass gemacht hat. Die Bungalows waren aber genauso schön. Es gab Decken und Matratzen und viele hatten Schlafsäcke mitgebracht. Die Bungalows waren sehr gemütlich und ein bisschen eng. Sie waren aber sehr warm und es gab ein Badezimmer im Bungalow mit eigener kleinen Dusche. Noch am gleichen Tag sind wir mit einem Traktor in die Sanddünen gefahren. Wir sind die Sandberge rauf und runter gerannt, haben uns eingegraben und haben Anschleichen gespielt. Das war richtig cool. Matinabad ist eine Farm mit ganz vielen Tieren und es wird viel Gemüse, Obst und Getreide angebaut. Wir haben Strauße, Kamele, Ziegen, Hühner, Pferde und Tauben gesehen. Aus der Ferne haben wir auch Füchse gesehen und nachts haben wir die Schakale heulen gehört.
Souren, Lorenzo, Roxana, Ben
Am zweiten Tag haben wir eine Schatzsuche gemacht. Das war sehr cool. Es gab vier Teams. Unser Team musste grüne Hinweiszettel finden und Fragen beantworten. Am Schluss haben wir alle ein Lied gesungen. Der Schatz war in Herr Claassens Hosentasche versteckt, es war ein grünen Stern. Für die Sterne hat jedes Team etwas bekommen: Marshmallows, Kekse, Schokolade und lange Holzstäbe. Damit haben wir abends am Feuer “Smores” gemacht. Was das ist? Ein geröstetes Marshmellow, das man zwischen zwei kleinen Täfelchen Schokolade und zwei Kekse klemmt. Wie eine Art süßer Burger. In einem Feld neben den Ziegen haben wir ganz viele Granatapfelbäume gepflanzt. In vielen Jahren wird daraus ein kleiner Wald, der ganz viel Sauerstoff und leckere Granatäpfel produziert. Spät am Abend, haben wir mit einer Astronomin den Sternenhimmel beobachtet. Es gab ein großes Teleskop, durch das man die Sterne viel näher sehen konnte. Eines der Sternbilder hieß großer Bär oder großer Wagen. Wir haben gelernt, wie man mit den Sternen herausfinden kann, wo Norden ist. Die ganz Mutigen haben danach eine Nachtwanderung in die Wüste gemacht. Erst mit Taschenlampe, dann ganz ohne Licht. Nur mit dem Mond und den Sternen. Ein großer Hund vom Camp hat uns begleitet und auf uns aufgepasst. Wir haben ihn Marshmallow genannt. Er war sehr lieb und süß und hat uns den Weg zurück ins Camp gezeigt. Bei der Vorlesestunde mit Ms. Cindy sind die meisten bei der zweiten Geschichte eingeschlafen, weil es schon ganz schön spät war.
Elena
Am zweiten Abend in Matinabad durften wir Marshmallows rösten und “Smores” daraus machen. Mit meinen beiden besten Freundinnen Sonja und Katherine, saß ich dicht am Feuer. Es war kalt und wir wärmten unsere Hände am Feuer. Wir saßen auf unseren Jacken und rösteten Marshmallows. Für 5 Minuten waren wir alle ganz still. Zuerst hörten wir nur das Knacken und Knistern des Feuer. Nach einer Weile hörten wir ganz deutlich die Schakale heulen.
Parsa, Katherine
Am zweiten und dritten Tag konnten wir Kamele reiten. Es gab sehr große Kamele und kleine Babykamele. Ein großes, weißes Kamel hieß Barfi auf Farsi oder Snowflake auf Englisch. Ein anderes Kamel hieß Nasgol, genauso wie die Lehrerin der Class 3. Das braune Babykamel war besonders süß, es hieß Brownie. Wir haben gesehen, wie die Sättel aufgesetzt wurden. Es gab nur ein männliches, erwachsenes Kamel. Es lief immer ganz hinten und wenn es ganz dicht an uns ran kam, machte es manchmal komische Geräusche. Das war etwas unheimlich. Sam schrie einmal: “Ahhhh, bitte nicht!” Wir alle durften für 20 Minuten durch die Wüste reiten. Immer zwei Kinder saßen auf einem Kamel. Die Kamele waren so groß, dass wir eine Treppe gebraucht haben, um aufzusteigen.
Johannes Claassen
Liebe dritte Klassen, das hat großen Spaß gemacht mit euch. Toll, wie selbstständig, friedlich und mutig ihr die Zeit in der Wüste verbracht habt. Ihr seid Klasse!